Seelsorge
Mein Name ist Ulrike Kobbe. Aufgewachsen bin ich in Krefeld, wo ich mein Abitur gemacht und in meiner Heimatgemeinde seit der Konfirmation Jugendgottesdienste mitgestaltet habe. Diese intensiven Auseinandersetzungen mit aktuellen Fragen des Lebens und dem christlichen Glauben hat mich schließlich dazu bewegt, Theologie zu studieren.
Nach meinem Studium in Wuppertal, Heidelberg und Münster sowie dem Ersten Theologischen Examen absolvierte ich mein Vikariat in Duissern (heute Gemeinde Alt-Duisburg) bei dem damaligen Superintendenten des Kirchenkreises Duisburg-Süd, Christoph Radbruch. Es folgten ein Sondervikariat im Frauenreferat des Kirchenkreises Dinslaken sowie mein Probedienst in der Johanniskirchengemeinde Mülheim.
Mit der Geburt meines ersten Kindes begann eine längere Familienzeit. In dieser Zeit habe ich immer wieder mit großer Freude in verschiedenen Gemeinden im Umkreis Gottesdienstvertretungen und Konfirmandenunterricht übernommen.
Nach Vakanzvertretungen in Huckingen und Großenbaum übernahm ich 2022 das Jugendpastorat in den beiden Gemeinden Großenbaum-Rahm und Auferstehungsgemeinde Duisburg Süd, die seit 2024 eine Gemeinde, die Versöhnungsgemeinde Duisburg-Süd, sind. Seit 2026 bin ich dort als gewählte Pfarrerin tätig.
Die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien, insbesondere die Konfi-Arbeit als auch die religionspädagogische Betreuung der Kitas, liegt mir besonders am Herzen. Zugleich schätze ich die große Vielfalt des Pfarrberufs und die Begegnungen mit Menschen in den unterschiedlichsten Lebenssituationen.
Als Gemeinde stehen wir vor der wichtigen Aufgabe, uns für die Zukunft aufzustellen. Wie dieser Wandel konkret gelingen wird, wissen wir heute noch nicht. Ich bin jedoch zuversichtlich, dass wir gemeinsam – getragen von Gottes Segen – gute Wege finden werden.
Mein Name ist Ernst Schmidt. Aufgewachsen bin ich in Duisburg Buchholz. Nach meinem Abitur leistete ich meinen Zivildienst im damaligen St. Anna-Krankenhaus in Huckingen in der Krankenpflege auf einer chirurgischen Station ab. Während dieser Zeit reifte der Entschluss, Theologie zu studieren. So begann ich 1985 mein Studium in Wuppertal, das ich in Göttingen, Edinburgh/ Schottland und Bonn weitergeführt habe. 1988 habe ich ein Gemeindepraktikum in der United Church of Christ (UCC) in North Carolina/USA absolviert. Nach dem Examen führte mich mein Vikariat und Probedienst nach Duisburg-Wanheim. Danach arbeitete ich über 20 Jahre in der Kirchengemeinde Mettmann. Zusammen mit meiner Frau Beke, die als Grundschullehrerin in Duisburg tätig ist, habe ich drei erwachsene Kinder. Seit 2018 engagiere ich mich mit großer Freude in der Kirchengemeinde Großenbaum-Rahm, die nun mit der Auferstehungsgemeinde zur Versöhnungsgemeinde fusioniert ist. Die Arbeit im Kindergarten und mit Kindern liegt mir besonders am Herzen. Die frohe Botschaft Jesu, dass Gott sich zu uns Menschen stellt und uns annimmt, möchte ich weitergeben. Kirchengemeinde ist für mich der Ort, wo wir Menschen in der Verantwortung vor Gott und im Vertrauen auf ihn gemeinschaftlich leben. Was Christsein heute bedeutet und wie ein lebendiges Gemeindeleben vor Ort Gestalt gewinnt, möchte ich mit Ihnen immer wieder neu herausfinden. Ich wünsche uns allen gute Begegnungen und Gottes Segen und Geleit auf den gemeinsamen Wegen.
Ihr Ernst Schmidt
Aufgewachsen bin ich in einem christlichen Elternhaus in Meiderich und hatte mit jungen Jahren Anschluss an die örtliche Kirchengemeinde und den CVJM (Christlicher Verein junger Menschen) gefunden. Schon früh durfte ich erleben, dass Gottvertrauen eine tragende Kraft ist.
Nach dem Studium an der Folkwang-Hochschule für Gestaltung zum Grafik-Designer leistete ich meinen Zivildienst in der Evangelischen Kirchengemeinde Hüttenheim-Huckingen-Ungelsheim und leitete parallel dazu Jugendgruppen im CVJM.
Seit 1982 bin ich verheiratet und wir dürfen uns über unsere vier Kinder freuen, mittlerweile auch über Enkelkinder.
Beruflich arbeitete ich als Art-Direktor in einer Düsseldorfer Werbeagentur. Seit 1986 hat der örtliche CVJM mich mit der Vereinsleitung beauftragt, bis heute gibt es unterschiedliche CVJM-Angebote, z.Zt. in Kooperation mit der Kirchengemeinde.
Durch „Jobsharing“ innerhalb unserer Familie gelang 2001 meiner Frau der Wiedereinstieg in die Berufswelt, seither arbeite ich ohne „Office“ im „Home“. Als Pfarrer Rainer Kaspers fragte, ob ich Freude an einer Ausbildung zum Ehrenamt eines Prädikanten hätte, nahm ich das Angebot gern an und durfte meine Ordination am 04.09.2016 in der Auferstehungskirche feiern.
Mir liegen die Begegnungen in der Gemeinde und im CVJM ebenso am Herzen wie die Gemeinschaft am Interreligiösen Runden Tisch Duisburg.


