2006 übernahm sie als Nachfolgerin von Margret Neuenfeldt die Seniorenarbeit. Als die Kirchengemeinde später die Trägerschaft des Begegnungs- und Beratungszentrums für Senioren übernahm, kam 2017 ein weiteres wichtiges Aufgabenfeld hinzu: Nach entsprechender Weiterbildung beriet Ulrike Boos Seniorinnen und Senioren zu Fragen rund um Pflege und Wohnen im Alter. Dabei konnte sie auf ein großes Team engagierter Ehrenamtlicher zählen, ohne das, wie sie selbst sagt, die umfangreiche Begegnungsarbeit nicht möglich gewesen wäre.
Nach so vielen Jahren fällt der Abschied nicht leicht. Ulrike Boos geht „mit einem lachenden und einem weinenden Auge“. Aber ganz aus Großenbaum verabschiedet sie sich ohnehin nicht: Sie bleibt Gemeindemitglied und Bürgerin des Stadtteils und freut sich deshalb schon auf viele weitere Begegnungen. Auch die BBZ-Arbeit wird nach ihrem Eintritt in den Ruhestand fortgeführt. Die Evangelischen Dienste Duisburg besetzten die Stelle neu; für einen guten Übergang wird Ulrike Boos selbst noch einmal mithelfen und ihre Nachfolge bei der Einarbeitung unterstützen.
